《Vera - Ein Abentuer ins Ungewisse [German]》Kapitel 51: nächtlicher Spaziergang
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Ich atme erneut tief ein und aus. Es ist der verzweifelte Versuch mein rasendes Herz irgendwie unter Kontrolle zu kriegen. Warum habe ich mich nochmal von der Kämpferin dazu überreden lassen bei diesem “Waldspaziergang” mitzumachen? Ich könnte mir auch nichts entspannenderes vorstellen, als mitten in der Nacht durch einen stockfinsteren Wald voller aggressiver Spinnen zu wandern.
Gut, fairerweise ist das nicht ganz richtig. Das Mondlicht reicht gerade so aus, damit ich die Umrisse der vor mir laufenden Abenteurerin noch so erkennen kann. Ein bestenfalls zweifelhaftes Geschenk der Natur. In der Höhle unter Silberstieg musste ich zwar in völliger Dunkelheit irgendwie zurecht kommen, doch dort gab es keine wilden Kreaturen. In dem diffusen Licht sieht allerdings jeder herumliegende Ast wie das Bein einer Spinne aus. Das sich diese Vermutung öfter als mir lieb ist als wahr herausstellt, macht es nicht wirklich besser.
Egal zu welcher Tageszeit man im Wald unterwegs ist, man hört immer irgendwelche Tiergeräusche. Der Wimmerwald bietet dabei keine Ausnahme. Allerdings hört man hier keine Vögel oder die Rufe der gängigen Waldbewohner erklingen. Sie alle haben sich vor langer Zeit aus diesem Areal zurückgezogen oder den Preis für ihre Hartnäckigkeit bezahlt. Stattdessen ist die Nacht mit einer Kulisse des Wimmerns gefühlt. Die einzige Abwechslung bilden die Schreie der Spinnen, welche eine neue Schlacht ankündigen. Ich würde ja gerne behaupten, dass man sich mit der Zeit an dieses markerschütternde Geräusch gewöhnt, doch dem ist nicht so.
Einatmen, ausatmen, den Verstand nicht verlieren und einfach dem Seil in meiner Hand folgen. Das andere Ende befindet sich um der Hüfte der Kämpferin. Das fahle Licht sorgt in Kombination mit dem Seil und geflüsterter Anweisungen zumindest dafür, dass man nicht über jede zweite Wurzel stolpert. Solch eine Art der Fortbewegung ist dennoch anstrengend und erfordert absolutes Vertrauen. Egal ob Sophie renn, links, rechts oder ducken sagt, in so einer Situation gibt es kein Zögern, kein Infrage stellen. Entweder machen oder wir gehen potenziell alle dafür drauf. Erneut erfüllt der Schrei einer Spinne die Nacht. Das Geräusch ist kilometerweit zu hören. Jedoch scheint diesmal der Laut nicht allzu weit entfernt zu sein. “Alleman sofort auf den Boden und schützt euren Kopf!”, ruft uns Sophie zu und wirft sich augenblicklich nieder. Ich folge unverzüglich ihrem Beispiel. Das Wimmern wird Sekunden später deutlich lauter und kurz darauf merke ich, wie die erste Spinne über meinen Körper stolpert.
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1 Schaden erlitten
Das Momentum schleudert das Tier außerhalb meiner Sichtweise, doch das interessiert mich im Moment herzlichst wenig. Geisterhafter Schleier hält einem direkten Kontakt nicht stand, weshalb wir nun für die anderen Spinnen kaum zu übersehen sind. Allerdings braucht es mehr als ein paar leblos wirkende Körper um die Tiere aus ihrer Raserei zu bringen. Ein Mitglied ihrer Familie hat um Hilfe gerufen und sie werden diesen Ruf folgen, koste es was es wolle. Zum zweiten Mal in dieser Nacht werde ich als Fußabtreter missbraucht. Die Tiere wiegen quasi nichts und verursachen keinerlei weiteren Schaden, doch es ist eine zutiefst beunruhigende Erfahrung. So etwas wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind.
Ein Mitglied deiner Gruppe hat geisterhafter Schleier gewirkt. Es fällt anderen Lebewesen schwerer deine Präsenz wahrzunehmen.
Wieder auf den Beinen taste ich meinen Körper und schließlich meinen Rucksack ab. Bei der Gelegenheit entfernte ich auch gleich einmal grob die angesammelten Spinnweben. Die ganze Scheisse hier nur, weil ich für ein paar Sekunden die Klappe nicht halten konnte! Mit ein wenig mehr Gelassenheit meinerseits hätte der Ball durchaus eine gute Erfahrung werden können. Aber nein, der Herr Magier musste sich ja von einer Halbstarken provozieren lassen und jetzt habe ich den Salat. Meine bisherige Leistung auf dieser Mission besteht darin, meine Kollegen nur minimal auszubremsen und immer noch eine saubere Unterhose zu besitzen. Beides Angelegenheiten, welche sich sehr schnell ändern können. Sophie hält mir schließlich das Seilende entgegen, womit unserer ungeplante Pause zu einem Ende kommt.
Meine Füße tun weh, der Rucksack ist schwer und die Erschöpfung droht langsam meinen Körper zu übermannen. Alles Kleinigkeiten im Vergleich zu der Tatsache, dass ich immer noch am Leben bin. Ich muss einfach nur immer wieder einen Fuß vor den anderen setzen und dann werden wir auch irgendwann ankommen. Hinfallen ist nicht schlimm, solange man danach wieder aufsteht. Der nächtliche Wahnsinn nagt an mir, doch ich werde nicht brechen. Die Ratten sind gescheitert, die Banditen sind gescheitert, genauso wie auch Waldfeen, Wölfe und ein Oger gescheitert sind. Jeder Schritt bringt mich näher an unser Ziel und ich lasse mich ganz bestimmt nicht von ein paar blöden Spinnen davon abhalten.
Trotz meiner innerlichen Ansprache habe ich mich noch nie so über die ersten Sonnenstrahlen des Tages gefreut. Das Licht bedeutet nicht nur die Rückkehr meiner Unabhängigkeit von meinen Gefährten, sondern auch das der Wald ein wenig zur Ruhe kommen wird. Die Wimmerspinnen sind immer noch zahlreich vertreten, doch der akustische Unterschied ist bereits nach wenigen Minuten enorm. Auch der Rest unserer Gruppe profitiert merklich vom Anbruch eines neuen Tages. Die nächste Stunde verlangt uns noch einmal alles ab, doch schließlich erkennen wir zwischen den Bäumen unser Ziel.
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Camp Sieben ist von einer etwa vier Meter hohen Mauer aus aneinandergereihten Baumstämmen umgeben. Die unmittelbare Umgebung des Walls wurde akribisch gerodet. Es mag zwar nicht nach viel aussehen, aber die so geschaffenen Sekunden können im Ernstfall das Überleben zahlreicher Abenteurer sichern. Nur ein schmaler, klar abgesteckter Pfad führt zum einzigen Tor des Camps. Dieser Weg ist auch gleichzeitig die einzige Möglichkeit, die Mauer unversehrt zu erreichen. Auch wenn nur die wenigsten Abenteuer lesen können, so sind die aufgestellten Schilder doch mehr als eindeutig. Das Gebiet rund um den Wall ist bis zum Anschlag mit Fallen zugepflastert. Ein falscher Schritt könnte sich hier bereits als dein Letzter erweisen.
Die Wache auf der Mauer begrüßt uns bereits aus der Ferne und wir werden rasch in das Innere des Camps gelassen. Man hat uns offenbar bereits sehnsüchtig erwartet. Sophie und Vincent unterhalten sich mit einem Herrn in glänzender Rüstung, doch die Konversation könnte mich ehrlich gesagt nicht weniger interessieren. Meine Körper ist komplett am Ende. Alles was jetzt noch zählt ist zu erfahren, wo sich mein Schlafplatz befindet. Auch auf die Gefahr hin mir neuen Ärger einzuhandeln, unterbreche ich das bestimmt äußerst wichtige Gespräch um entsprechend nachzufragen. Der Mann, der Ausrüstung nach zu urteilen vermutlich ein Nahkämpfer, zeigt sich kurz irritiert. Jedoch ruft er eilig einen anderen Abenteuer herbei, welcher mir den Weg zeigen soll. Somit finde ich mich schließlich vor einem großen Zelt wieder. Ohne groß darüber nachzudenken schlurfe ich hinein, stelle vorsichtig meinen Rucksack ab und befinde mich kurz darauf bereits im Land der Träume.
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“Jetzt wo wir die Formalitäten abgehakt haben, kannst du mir ja sicherlich verraten, warum du hier mit einem von diesen Taugenichtsen aufgetaucht bist.” “Komisch, das letzte Mal als wir uns unterhalten haben hast du dich noch darüber beschwert, dass in Camp Sieben kein Magier stationiert ist. Jetzt hat mal einer den Weg zu dir gefunden und es ist auch wieder nicht richtig”, sage ich zu Ralf. Es ist immer wieder erheiternd zu sehen, wie weit es Menschen mit mittelmäßigen Fähigkeiten, aber den richtigen Beziehungen bringen können. Ralf gehört zu den unzähligen Menschen, welche ihre Rangaufstiegsmission verbockt haben. Das allein ist noch keine große Sache. Ein Rang 2 kann in Usenia ein gutes, erfülltes Leben führen. Normalerweise sind die von der Lester-Familie eingesetzten Anführer der Camps jedoch allesamt Rang 3. Eine verständliche Voraussetzung wenn man bedenkt, was die Spinnen einem im Ernstfall alles entgegen werfen. Trotzdem hat es Ralf vor zwei Jahren irgendwie geschafft an diese hoch respektierte, fürstlich bezahlte Stelle zu kommen. Er ist zwar kein schlechter Kämpfer, doch im Vergleich zu manch anderen bestenfalls zweitklassig. Es hat immerhin Gründe, weshalb er seine Zeit ausschließlich in Camp Sieben absitzt.
“Ein Rang 1 Magier ist hier draußen genauso viel wert wie Fußpilz”, winkt der Nahkämpfer müde ab. “Kann der Bursche sich überhaupt alleine die Schuhe binden? Wie habt ihr seine Familie überhaupt dazu gebracht, dass sie einem Ausflug in dem Wimmerwald zustimmt?” “Torben brauchte einfach mal einen Tapetenwechsel”, zucke ich mit den Schultern. “Er ist das neuste Mitglied unserer Gilde und stammt im Gegensatz zu dir nicht aus einer wohlhabenden Familie. Er wollte aus der Stadt raus, ich wollte aus der Stadt raus und so kam eins zum anderen.” “Pah, die Shira-Gilde wird ihrem Ruf mal wieder gerecht! Ich schätze mal, dass Glückwünsche angebracht sind. Man rekrutiert immerhin nicht jeden Tag einen Magier. Hätte ich aber gewusst, dass die Pfeife aus gewöhnlichen Verhältnissen stammt, dann hätte ich ihm ein anderes Zelt angeboten. Peter!”
Ich schließe mit einem großen Schritt die Distanz zwischen mir und dem Mann in seiner auf Hochglanz polierten Rüstung: “Weisst du, ich kann Torben ziemlich gut leiden. Soweit mir bekannt ist, steht jedem Magier für die Dauer seines Aufenthaltes ein eigenes, kostenloses, großes Zelt zu. Falls ich mitbekomme, dass mein Freund nicht die gleiche Behandlung bekommt wie seine Kollegen, kriegen wir beide ein Problem.
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- In Serial14 Chapters
NiceOneNoMicroSon
Bobby was a normal child - until his parents decided to improve his future chances with bleeding edge technology.
8 176 - In Serial21 Chapters
A Generic Dungeon Core Story
When one falls… what happens? Do they just disappear into an endless abyss? Do they got to a final resting place to lay forever? Do they get to look down proudly upon the world from the clouds or look up in regret as they are burned and tortured? One man… person found out the hard way as he fell into a dark abyss after having surely died only to found himself awake again with most of his memories and knowledge blocked of as he was reincarnated into a 10ft cube as a small glowing sky blue orb…. This is my first actual foray to the world of webnovels as I’ve never wrote any stories before… *cough cough * edgy horny filled teenage fanfics do not count whatsoever *cough cough*. I am very new to the world of novels and I am not a native English speaker so expect a lot of grammar mistakes. The story will update on weekends on Saturday or whenever I feel like uploading as I do not have much free time and this is only a novel I write to improve my writing skills. What can you expect from the story? - Dungeons? Of course, this is the main theme of the story. - Multiple leads? Yes, there will be multiple perspectives from many different characters with at least 4 main characters. - Gamelit? The world is ruled by a system… that does absolutely nothing other than a way to view your stats and progression. - Murder hole? No, the lead character has a challenging yet fair view on how dungeons should operate, don’t get me wrong as he will still kill people if they are evil, careless or overestimate their abilities but don’t expect too much death as I feel that most adventurers would be smart enough to know their abilities especially when they have to do it themselves instead on relying on skills or the system. - Cultivation? No, the ability to gain power from sitting still and breathing never made any sense to me and it will be completely broken if the MC gets their hands on it so… no. - Non-human MC? Yes, they are a dungeon after all and yes, dungeons do get avatars but it is a specialized procedure that many choose not to do. Also, if the dungeon gets an avatar, no he will not be some wish giving demigod or whatever. - Magic? Yes, but it is very limited and down to the ground... from my notes... which means nothing - Art? Yes, I’m a hobbyist-artists so expect some art sketches here and there… I am poor so I do not have line art pens or tablets or adobe photoshop… also no scanners so… pictures of pencil-sketches it is, no coloring though since I am terrible at coloring. - Comedy? Yes, if you can call my bad attempts at humor comedy. - Likeable characters? Hopefully… especially since I accidentally made like... 60 characters … how I made 6 originals into 60?… I have no idea whatsoever… - Adventurers/invaders/delvers/etc…? Yes! My favorite part about dungeon core novels are when delvers delve into the dungeon and reading how they react, I will definitely flesh out the delvers and show how they operate more than usual hopefully. Hopefully you like the story, I will not have a patreon or paypal or whatever mostly because I’m under 18, thanks for at least reading this far and I hope that my writing is at least passable and you enjoy the story… if not then at least I got some writing practice in English.
8 211 - In Serial157 Chapters
The Novel's Extra's Extra
As a reader, Cristopher always looked for things that entertained him, didn't matter what the "critics" said, all that matters was his own opinion on the novel, so he started reading "The Novel's Extra", a webnovel that despicts an author who is transmigrated to his own novel. It was fun and all with its own good and bad points, really, one of his favorites novels at the end of the journey, and that's taking into account the little fact that he didn't have too many things he was able to enjoy, not in that empty shell that was called life for him... Why could someone be born like that? With a void inside, an endless void that slowly consumes oneself... But... for better or worse... everything changed one day, the same day he woke up to discover he had the same faith of the author whose novel he just finished reading, becoming an extra in a novel, becoming The novel's extra's extra... /Ok, now that's the description I thought of... first of all, for those of you who are reading this, if any, a few points I have to make clear: 1. I'm not an english native speaker, so if you find anything wrong in the text, please let me know, that would help me learn, and I would be thankful for that.2. I'm writting this out of pure "enjoyment", so while I'll try to be constant, I'll not make any promises.3. True reason why I'm writing this is because I'm going through a moderate to crippling depression right now (and no, is not because anything trully bad and horrendous happened to me, it seems to have something to do with my brain's malfuctioning, among other things), and doctors told me to try writing as I enjoy reading. So yeah, this is more like a self-help excercise, to keep myself distracted while trying to be safe from my self.4. I choose to make a fanfiction of "The Novel's Extra" as I don't trully know how to write, and because I really loved that webnovel, though there are some points I didn't particulary liked.5. If you see some (let's be clear, really much) self insertion on this series, well, that may be me trying to escape reality, to which I make an early warning and disclaimer, and also ask for forgiveness, as I said before, this is more of an excercise, so don't take it too serious.6. I'll be a slow writer, as I have to still check a few things from the novel, even when I've read it like 3 or 4 times already, and because I know shit about writing a novel or a series.7. If you get to enjoy this, then that's good, I would be glad about it, maybe even more motivated, but I don't really expect this to be any good. Thanks to you all who may, or may not, be reading this novel./
8 178 - In Serial31 Chapters
Trapped |August Alsina|
Trapped
8 141 - In Serial25 Chapters
DIRTYBITCH
-Dealing with heartbreak isn't easy and with years of putting up with her ex-boyfriend Kash's bullshit. Twenty two year old Nina decided to cut things off. After a while of being broken up the love Nina had for Kash got him another chance. Things was going good until she found out some heartbreaking news. It changed Nina drastically. She tried to move on but the damage was done. Her heart turned cold and hate filled her soul. Kash needed a lesson and Nina knew exactly how to teach him.
8 129 - In Serial62 Chapters
Rebellious Spouse {T.K}
Taehyung was ice.... Jungkook was fire.....Taehyung stays away from trouble... Jungkook was a magnet for troubles... Taehyung was a straight A student.... Jungkook was always the average one.... Taehyung was teachers pet... Jungkook was teachers enemy... Taehyung was the good boy... Jungkook was the badass king... Taehyung knows how to obey his family..... Jungkook knows how to disobey his family...... The Kim corporation and Jeon group of industries were the top most companies of the country holding immense power, money and authority. What will happen when two opposite personality is arranged into marriage by their families? This story includes :---Top TaehyungBottom JungkookBp/ Feminization/ trans. and crossdressing (Don't like it, don't read it...no one is obliged to read something they aren't comfortable off) Married TaekookFamily drama and angstSmutFluffM-preglactationHappy ending⚠WarningThere will be mentions of stereotypical or orthodox rules/statements which might look good unfair, triggering or offensive.. But this is how our society is, UNFAIR.. So yeah.. Story ranks:#1 - taekoooff#2- bottomkook#3 - toptae#5 - family-drama#9 - fanfictionCharacters mentioned in this is is completely fictional, it has nothing to do with real life personality. Pictures used in this story are not mine credit goes to respective owners. PLEASE DO NOT PLAGIARISE MY WORK
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