《Chroniken des Triumphirats Band 1 (Kartoffelherz und Suppenlicht) [Deutsch]》Luxuskreuzfahrt der Herzen
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Kara
----- Auf einem leichten Kriegsschiff des Triumvirats in der Nähe von Nebelbrücke. Abendsonne-----
Auch bei diesem Abendessen hat mich der Diplomat ignoriert. Ein kleiner Mann der stets Anzug und Krawatte trägt. Seit er erfahren hat, das Schwaria und ich indirekt für den tot seiner Katze verantwortlich sind, spricht er kein Wort mehr mit mir. Der einzige mit dem er sich einigermassen zu verstehen scheint ist Olaf. Die beiden haben nächtelange den Tod der Katze mit viel Schnaps betrauert. So wie ich Olaf einschätze, ging es ihm aber eher einfach darum jemanden zu haben, mit dem man sich jeden Abend die Kante geben konnte. Ausnahmsweise scheinen die beiden nüchtern zu sein und angeregt über Politik und ähnlichen Schwachsinn zu reden.
«Der ganze südliche Kontinent wurde mit schönen Worten und gnadenloser Gewalt unter die Führung von Emris und seinen Propheten gebracht. Emris, ein Mann ohne Familiennamen. Er hat sich selbst zum Gottkönig erklärt. Seine magischen Fähigkeiten scheinen alles bisher Bekannte in den Schatten zu stellen. Von seinen Propheten berichtet man, dass selbst Folter sie höchstens zum Lachen bringt. Wenn man es überhaupt mal schafft, einen von ihnen lebendig zu fangen.» meint der Diplomat, während er seinen Buttergipfel mit Honig bestreicht.
«Das zeigt doch nur, dass im Südkontinent die meisten Familienstammbäume kreisförmig sind! Vielleicht wird eine kräftige Tracht Prügel diesen selbst ernannten Gott von seiner Hybris befreien. Was das alles in den Schatten stellen betrifft, diese Südländer haben wohl noch nie Bekanntschaft mit Triumvirats Agenten gemacht, vom guten Fritz oder gar einem Hasen ganz zu schweigen. « wirft Anne in das Gespräch ein, als sie mit ihrem schmutzigen Geschirr trotzt starkem Wellengang elegant an den beiden vorbei schlendert.
«Genau deshalb bereitet mir die Seeblockade, welche die Südländer aus irgendeinem nichtigen Grund um Nebelbrücke herum errichtet haben, auch so grosse Sorgen. Schlimm genug, dass die Stadt so vom Handel abgeschnitten ist, und wegen mangelnden Seepatrouillen sich überall in den Wäldern rund um Nebelbrücke Goblins eingenistet haben. Aber Nebelbrücke ist Teil des Triumviratsbundes. Solange die Südländer es bei einer Seeblockade belassen, wird der Rest des Triumvirats zur Seite schauen und behaupten, dass vermutlich Nebelbrücke sich dies selbst eingebrockt hat. Doch wenn die Südländer zur offenen Gewalt übergehen, könnte dies der Funke sein, welcher die ganze Welt brennen lässt.» der Diplomat schenkt sich genüsslich einen starken schwarzen Kaffee ein.
«Wie kommen wir denn mit dem Schiff nach Nebelbrücke, wenn es dort eine Seeblockade gibt?» frage ich höflich.
«Pffft» entgegnet der Diplomat und schaut in die andere Richtung.
Ich merke wie sich meine Lippen zu einem Lächeln formen. Dieser elende Snob. Anne wirft mir einen warnenden Blick zu. Ich werfe auch ihr ein Lächeln zu. Dann verlässt die Kartoffel meinen Teller und fliegt auf den holen Resonanz Körper zu, welcher sich auf dem Anzug befindet. Die Armee des Diplomaten bewegen sich wie eine Viper. Aus dem linken Anzugsärmel gleitet ein Dolch und nagelt die Kartoffel auf die Planken des Schiffs.
«Pfft» sagt der Diplomat nochmal und will aufstehen.
«Wir werden beschossen!» die Stimme des Kapitäns überschlägt sich vor entsetzten und seine Augen treten aus den Augenhöhlen hervor.
Ist der Kerl nun durchgeknallt oder ein genialer Schauspieler? Oder hat ihn wie Anne in seiner Jugend eine Kartoffel zu viel erwischt. Verwirrt schaue ich ihn an. Ich bemerke wie die Zeit stillzustehen scheint, und dass ich mich offenbar intuitiv bei seinem Aufschrei mit Licht gefüllt habe. Ein glühender Feuerball schiesst auf uns zu. In der Ferne sehe ich die Silhouette eines schweren südländischen Linienschiffs. Aus den Augenwinkeln bemerke ich wie Anne, Olaf und Avarion ins Meer hineinspringen. Mit einem Aufschrei werfe ich mich auf den Diplomaten und katapultiere uns beide ebenfalls ins Meer hinein. Hinter mir spüre ich wie sich unser Schiff in ein flammen Inferno verwandelt. Der Diplomat verliert in meinen Armen sofort das Bewusstsein. Ich lasse Licht durch unsere Körper fliessen und versuche die Verbrennungen zu beheben. Verzweifelt schwimme ich in einer perfekten Rettungsschwimmer Pose, rücklings mit dem Diplomatem am Kinn gepackt, auf das nahe rettende Ufer zu. Es ist einfach zu weit weg. Die nassen Kleider ziehen uns nach unten. Doch wenn ich ihn zurücklasse, wird dieser Bastdard recht behalten, dass ich eine schlechte Agentin bin. Da sehe ich wie der beinahe volle Mond über uns aufgeht. Neue Kraft durchströmt meine Muskeln und wir schaffen es gerade noch so ans Ufer. Sofort beginne ich mit der im ersten Hilfe Kurs gelernten Reanimation Übung. Schon nach kurzer Zeit kommt der Diplomat wieder zu sich und erbricht einen Schwall Sehwasser.
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Anne, Olaf und Avarion gesellen sich in guter Verfassung zu uns.
«Wir sind die einzigen überlebenden Anne, ich habe den Strand extra nochmals abgesucht. « brummt Avarion.
Der Diplomat lächelt uns alle traurig an. Sein lächeln scheint dieses Mal sogar mich mit einzuschliessen. «Ich habe hier ein Geschenk für euch meine Freunde, für jeden ein Fläschchen bestes Arsen. «
«Ich habe mein eigenes stehts dabei. « meinen Olaf und Avarion wie im Chor ablehnend. Währenddessen stecken Anne und ich irritiert die Geschenke ein.
«Nun denn, wollen wir anstossen? « fragt der Diplomat mit einem schiefen grinsen.
«Warum sollten wir? « erkundigt sich Olaf in bemüht gleichmütigem Tonfall.
«Ein Goblin Späher hat uns gerade vor einer Minute beobachtet. Wir können ihn nicht mehr einholen. « der Diplomat zuckt die Achseln, als wäre damit alles erklärt.
«Und wenn schon» brummt Avarion « selbst wenn sie zahlenmässig überlegen sind. Ich spalte die ersten fünf mit meiner Axt, danach werden sie in Panik verfallen und ihre Anzahl wird bedeutungslos. «
Der Diplomat blickt ihn gereizt an. « Genau wegen dem Thema war ich in der Hauptstadt. Aber niemand will mir wirklich zuhören! In den Wäldern um Nebelbrücke gehen unnatürliche Dinge vor sich. Es sind hunderttausende Goblins hier versammelt und nicht nur eine kleine Gruppe. Auch zeigen sie nicht das typische feige verhalten, sondern eher das Verhalten von tollwütigen Hunden. Das bedeutet Nebelbrücke ist vielleicht dem Untergang geweiht, aber wir ganz sicher dem Tode. Sie werden uns in Stücke reissen, bevor wir den halben Weg zur Stadt geschaft haben. Es tut mir wirklich leid, aber so ist es nun mal. «
«Seid ihr ein Gläubiger Mann» fragt Anne den Diplomaten.
«Es hält sich in Grenzen. Ich fand persönlich die Lehren der Zwerge schon immer einleuchtender. Der Mond ist in erster Stelle ein leuchtender Himmelskörper. Aber natürlich könnte da auch noch mehr sein. Nun wir werden zumindest bald wissen, wie das Jenseits aussieht. « meint der Diplomat mit einem Anflug von Galgenhumor.
Offenbar hat der Diplomat meinen warnenden Blick nicht gesehen. So etwas Anne mitzuteilen, führt im schlechtesten Fall zu einem ihrer berüchtigten Wutanfälle und im besten zu einer langweiligen Litanei. Nach einem Blick auf ihr Gesicht erkenne ich, das heute das zweite der Fall sein wird. Ich ergebe mich in mein Schicksal und setzt mich neben die drei anderen auf den Strand.
Anne stellt sich vor uns hin und deutet leidenschaftlich gestikulierend auf den fast vollen Mond. «Im zweiten Kapitel der Mond Schriften steht geschrieben: Erst sehen bedeutet verstehen und greifen bedeutet begreifen.»
«Ich weiss, dass ihr magische Kräfte habt. Aber gegen diese Goblins wird dies schlicht nicht ausreichen.» unterbricht sie der Diplomat.
Ich setzte mich in einer bequemeren Haltung hin. Setze ein interessiertes Gesicht auf und döse innerlich vor mich hin. Von Annes sehr ausführlicher Antwort bekomme ich nur noch Fragmente mit.
Anne redet sich in Rage «Wir sind mehr als nur irgendwelche mutierten Supersoldate…… Rationalität ist ja gut und recht, aber da es gibt noch so viel mehr, mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als eure Schulweisheit zu träumen wagte….. der Mond…. Das Licht…. Mondschriften… Blablaba…. Erkennt mit eurem Herzen… wir werden Siegen oder dem Mond eine unvergessliche Show liefern…. «
Ich muss diesen rede Schwall unterbrechen und den Diplomaten aufmuntern. Ich schaue Richtung Mond und fühle wie das Licht meine Augen berührt. Diesen Trick habe ich erst vor wenigen Tagen gemeistert. Meine Augen sollten nun ebenfalls wie der Mond leuchten, ausserdem ist für mich die Nacht nun taghell.
Ich schlage dem Diplomaten kräftig auf die Schultern. «Meine Freundin Anne meint, glaube ich, dass wir schon auf euch aufpassen werden und falls wir es nicht schaffen nach Nebelbrücke durchzubrechen, immer noch genügend Zeit für Selbstmord durch Gift belieben sollte. «
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«Vermutlich genau so gut wie auf meine Katze, aber ja, das Gift läuft uns ja nicht davon. « der Diplomat zuckt mit den Achseln.
Anne malt eine Zeichnung mit einem herumliegenden Stock in den Strand hinein «Die Goblins sind vermutlich hier, hier und hier. Da hat es eine einsame Brücke. Falls wir es schaffen diese Brücke hinter uns zu zerstören, haben wir gute Chancen es bis nach Nebelbrücke zu schaffen. Olaf du kümmerst dich um die Pfeile der Goblins. Diplomat ihr bleibt zwischen mir und Avarion. Kara du bildest mit deinem magischen Blick und deinen Wurfsteinen die Vorhut «
Olaf rollt etwas aus, das wie ein riesiges Fischernetz aussieht. Avarion packt seine riesige Holzfäller Axt aus. Der Diplomat zieht ein kleines Wurfmesser aus seinem Ärmel und Anne zieht ihre beiden Schlagringe, die wie Halbmonde aussehen, an. Fischernetze und Holzfäller Äxte. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich vermisse den Schwan. Sie verkaufte vielleicht ihren Körper an alte Lustmolche aus der Unter Stadt, und ja sie war wahnsinniger als selbst Anne. Aber sie verstand, dass man als Agentin nicht wie ein heruntergekommener Bauer aussehen durfte.
Olaf fährt mit dem Netzt durch seine Hände. Blut spritzt auf.
Also auch noch ungeschickt. Wie kann man sich selbst so krass mit einem Netz schneiden. Der iq in meiner Umgebung scheint sich mal wieder dem Gefrierpunkt zu nähern.
Ich fülle meinen Beutel mit frischen Wurfsteinen vom Strand. Dabei packe ich vor allem diejenigen ein, welche mich an kleine Kartoffeln erinnern. Avarion kommt auf mich zu, dabei giesst er ein Klingengift über die Scheide seiner Axt.
Avarion spricht mich an «Ich sehe du wählst Steine mit Kartoffelform. Daraus schliesse ich, dass du vorhast viele Schädel zu zerschmettern. Du zielst immer auf den Kopf Kara, dies ist mir aufgefallen. Hast du schon mal darüber nachgedacht, auf den Bauch zu zielen? Bäuche sind leichter zu treffen. Wenn der Bauch aufgeschlitzt wird, und der getroffene nicht sofort Hilfe bekommt, läuft die Magenflüssigkeit in die Eingeweide und zerfrisst den Körper. Dieser Tod ist um einiges unangenehmer als ein sauberer Kopfschuss. « Er schaut mir mit seinen eiskalten Augen direkt ins Gesicht.
Ich weiche seinem Blick aus und schimpfe «Kopfschüsse sind die effizienteste und sicherste Art jemanden zu töten. Ausserdem habt ihr Anne nicht zugehört. Wir sind Mond Agenten und kämpfen im Namen des Triumphirats. Dies ist nicht der Weg des Mondes. Vergesst nicht Avarion, wer hier die Monster sind! «
«Pffff und ich dachte schon ihr seid vernünftiger als Anne. « grollt Avarion. Wir gehen zusammen zurück zur Gruppe.
«Was habt ihr beiden den besprochen? « fragt uns Anne.
«Avarion hat nur meine Treffsicherheit kritisiert. « meine ich.
«Ich bin mir nicht sicher, ob es jemanden in dieser oder einer anderen Welt mit Karas Treffsicherheit gibt, Avarion. Beim Werfen mit den Kartoffeln verdreht sie immer die Augen und verwendet ihre schwache Hand um eine Herausforderung zu haben. Unterschätzt sie bloss nicht. « meint Anne verwirrt.
Ich spüre wie sich meine Wangen röten. Zum Glück bin ich die einzige in dieser Gruppe mit dem magischen Blick.
Olafs Fischernetz scheint auf einmal zum Leben zu erwachen. Das Netz flattert nun über uns in einem nicht existieren Wind, fast wie ein Papierdrache. Olaf hält das Netz am Auswurfsseil und scheint irgendwie die Kontrolle darüber zu besitzen. Das Netz sprüht nun mit blauen Funken.
«Ich denke wir sollten nun aufbrechen und Fäuste verteilen. Kein Grund den Goblins noch mehr Zeit zu schenken. Kara führe uns zur Brücke und dann weiter nach Nebelbrücke. « meint Anne.
Endlich kann ich mich beweisen. Ich werde diese Gruppe zum Sieg führen. Ich deute mit meinem Zeigefinger Richtung Mond und schreie aus voller Kehle. « Die Situation mag aussichtslos erscheinen. Doch wir sind Agenten des Triumvirats. Wir sind die handverlesene super Elite aus der Elite der Triumphiratseinheiten. Lasst euch vom Schicksal leiten! Der Mond selbst soll in dieser denkwürdigen Nacht der Zeuge unseres Sieges oder unseres Todes werden. Denn für uns gibt es in dieser Nacht nur den Sieg oder den Tod. Für das Triumphirat! Für die Königin! «
«Für das Triumphirat! Für die Königin! « schreien nun auch die anderen.
Ich renne los der alten Händlerstrasse entlang. Die Händlerstrasse ist trotzt all der momentanen Krisen in einem tadellosen Zustand. Ich verringere das Tempo zu einem lockeren Dauerlauf. Der Weg ist noch weit und wir müssen unsere Kräfte gut einteilen, wenn wir die von Anne erwähnte Brücke und später die Stadt Nebelbrücke erreichen wollen. Dicht hinter mir befinden sich meine Kameraden. Über uns schwebt Olafs magisches Fischernetz.
Urplötzlich erklingt schrilles Wolfsgeschrei aus den die Händlerstrasse umgebenden Wäldern. Ein klang der mir bis ins Mark geht. Dies sind bestimmt keine Wölfe. Der Diplomat hat nicht gelogen. Es müssen tausende Goblins in unserer Nähe sein. Dann stimmt bestimmt auch die zweite Aussage, dass sie ihre typische Feigheit abgelegt haben und nun wie tollwütige Hunde nach unserem Leben trachten. Meine Finger gleiten unbewusst zum giftigen Geschenk des Diplomats und zucken dann wieder zurück. Neben mir höre ich Avarion mordlustig lachen. Nun, so wie es aussieht werden heute auf beiden Seiten keine Gefangen gemacht werden.
Ich drossle erneut das Tempo. Dank meiner Ausbildung weiss ich, dass Formationen und Disziplin in der Schlacht wichtiger sind als panisches Rennen. Das schrille heulen der «Wölfe» hat genau so schlagartig aufgehört, wie es begonnen hatte. Nach einem kurzen Moment der Stille, in der ich nur unsere Gruppe und mich rennen höre, ertönt ein brummen wie von einem Hornissenschwarm. Tausende von primitiven Pfeilen die abgeschossen werden, um uns zu töten. Ohne mit der Wimper zu zucken halte ich das Tempo. Auch als die ersten Pfeile an Olafs Fischernetzt blaue funken Schlagend abprallen. Den vereinzelten Pfeilen folgt bald ein wahrer Hagelschauern an Pfeilen. Doch keiner schafft es das Netzt zu durchbrechen.
Von irgendwo tönt ein primitives Horn. Der Pfeilhagel wird ersetzt durch ein Meer aus Flammen. Feuerpfeile und Feuerkugeln ihrer Schammanen. Ich beginne im Zickzack zu rennen. Links und rechts von uns schiessen Feuerfontänen in die Höhe. Dem Mond sei Dank werden wir nicht getroffen, doch die Druckwellen der Explosionen hätte mich mehr als einmal beinahe von den Füssen gefegt.
Ich kann die Brücke sehen, von der Anne gesprochen hat. Doch vor ihr haben hunderte Goblins einen Schildwall errichtet. Links und rechts von kann ich gewaltige Schatten durchs Unterholz auf uns zu stampfen sehen. Hobgoblins! Goblins die nach ihrer Teenagerzeit einfach vergessen haben mit dem Wachsen aufzuhören.
Das blaue leuchten um Olafs Netzt wird schnell schwächer. Auch Olaf selbst sieht Besorgnis erregend geschwächt aus. Olaf lässt mit einem Fingerschnippen sein Netz sich zusammenrollen und verstaut es im Laufen. Ich grinse hämisch. Es wird Zeit, dass nun auch wir unsere Zähne zeigen. Avarion dreht ein wenig nach rechts, Anne ein wenig nach links ab. Olaf, der Diplomat und ich rennen weiterhin frontal auf den Schildwal zu.
Bei so vielen Gegnern bin ich dazu gezwungen, zu einem auch für mich gefährlichen Trick zu greifen. Dieser wird Avarion gefallen. Ich lade meinen ersten Stein mit instabilem Mondlicht. Die falsche Dosis und der Stein wird in meiner Hand explodieren und mich zerfetzen. Dann werfe ich denn Stein Richtung Schildwall. Der Stein durchschlägt den Schädel des ersten Goblins. Dann spaltet sich der Stein in viele Fragmente, welche dutzende von Goblins verstümmeln. Diesem Stein folgen schnell 3 weitere. Wir durchbrechen den Schildwall. Anne hat mit ihren beiden leuchtenden Halbmondschlagringen und Avarion mit seiner Holzfälleraxt, die Hobgoblins regelrecht zerfetzt.
Wir rennen schnell über die Brücke.
«Ich sprenge die verdammte Brücke. « schreit Avarion. Seine Holzfälleraxt leuchtet auf vor innerem Mondlicht. Die Menge an Licht muss gewaltig sein. Dann schlägt er die Axt in die Brücke.
Nichts passiert.
«Die verdammte Brücke ist mit Zwergen Runen geschützt. « keucht Olaf heiser.
Tausende von Goblins strömen mittlerweile auf die Brücke zu.
«Wir können sie nicht im Kampf bezwingen, solang sie so unnatürlich mutig sind. Davonrennen geht auch nicht. Ich werde euch die nötige Zeit mit meinem Leben erkaufen. Geht jetzt. « Avarion nimmt gelassen seine Axt in die Hand und schlendert auf die Mitte der Brücke zu.
Ich versuche ihn zurück zu reissen. Doch Anne und Olaf ziehen mich weiter.
«Es ist der einzige Weg» brummt Olaf traurig.
Wir rennen weiter. Als wir uns nochmal umdrehen, sehen wir Avarion immer noch in der Mitte der Brücke stehen. Um ihn türmt sich ein Leichenberg von Goblins. Doch das Leuchten seiner Axt hat mittlerweile nachgelassen. Mit einem Schrei zieht er eine Ampulle aus seiner Jacke und trinkt sie mit einem Schluck lehr. Dann bricht er zuckend zusammen.
«Immerhin war sein Tod schnell, ehrenvoll und sauber. Ein würdiger Tod für einen Krieger wie ihn. « Annes stimme tönt seltsam belegt.
Durch den teuer erkauften Vorsprung gelingt es uns, die Goblins abzuhängen. Nach ein paar Stunden lockerem Dauerlauf befinden wir uns vor den gewaltigen Stadttoren des Stadtstaats Nebelbrücke.
Wir betreten die Stadt, nachdem wir uns bei den Torwächtern ausgewiesen haben. Der Diplomat führt uns zur Triumphiratsbotschaft und dann weiter zu seinen Gemächern. Jeder von uns bekommt sein eigenes Zimmer. Sie sind spartanisch eingerichtet, aber gemütlich und sauber. Wir nehmen uns alle einen Tag frei. Am nächsten Tag treffen wir uns wieder zum Mittagessen im privat Zimmer des Diplomats.
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