《Chroniken des Triumphirats Band 1 (Kartoffelherz und Suppenlicht) [Deutsch]》Luxuskreuzfahrt der Herzen
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Kara
----- Auf einem leichten Kriegsschiff des Triumvirats in der Nähe von Nebelbrücke. Abendsonne-----
Auch bei diesem Abendessen hat mich der Diplomat ignoriert. Ein kleiner Mann der stets Anzug und Krawatte trägt. Seit er erfahren hat, das Schwaria und ich indirekt für den tot seiner Katze verantwortlich sind, spricht er kein Wort mehr mit mir. Der einzige mit dem er sich einigermassen zu verstehen scheint ist Olaf. Die beiden haben nächtelange den Tod der Katze mit viel Schnaps betrauert. So wie ich Olaf einschätze, ging es ihm aber eher einfach darum jemanden zu haben, mit dem man sich jeden Abend die Kante geben konnte. Ausnahmsweise scheinen die beiden nüchtern zu sein und angeregt über Politik und ähnlichen Schwachsinn zu reden.
«Der ganze südliche Kontinent wurde mit schönen Worten und gnadenloser Gewalt unter die Führung von Emris und seinen Propheten gebracht. Emris, ein Mann ohne Familiennamen. Er hat sich selbst zum Gottkönig erklärt. Seine magischen Fähigkeiten scheinen alles bisher Bekannte in den Schatten zu stellen. Von seinen Propheten berichtet man, dass selbst Folter sie höchstens zum Lachen bringt. Wenn man es überhaupt mal schafft, einen von ihnen lebendig zu fangen.» meint der Diplomat, während er seinen Buttergipfel mit Honig bestreicht.
«Das zeigt doch nur, dass im Südkontinent die meisten Familienstammbäume kreisförmig sind! Vielleicht wird eine kräftige Tracht Prügel diesen selbst ernannten Gott von seiner Hybris befreien. Was das alles in den Schatten stellen betrifft, diese Südländer haben wohl noch nie Bekanntschaft mit Triumvirats Agenten gemacht, vom guten Fritz oder gar einem Hasen ganz zu schweigen. « wirft Anne in das Gespräch ein, als sie mit ihrem schmutzigen Geschirr trotzt starkem Wellengang elegant an den beiden vorbei schlendert.
«Genau deshalb bereitet mir die Seeblockade, welche die Südländer aus irgendeinem nichtigen Grund um Nebelbrücke herum errichtet haben, auch so grosse Sorgen. Schlimm genug, dass die Stadt so vom Handel abgeschnitten ist, und wegen mangelnden Seepatrouillen sich überall in den Wäldern rund um Nebelbrücke Goblins eingenistet haben. Aber Nebelbrücke ist Teil des Triumviratsbundes. Solange die Südländer es bei einer Seeblockade belassen, wird der Rest des Triumvirats zur Seite schauen und behaupten, dass vermutlich Nebelbrücke sich dies selbst eingebrockt hat. Doch wenn die Südländer zur offenen Gewalt übergehen, könnte dies der Funke sein, welcher die ganze Welt brennen lässt.» der Diplomat schenkt sich genüsslich einen starken schwarzen Kaffee ein.
«Wie kommen wir denn mit dem Schiff nach Nebelbrücke, wenn es dort eine Seeblockade gibt?» frage ich höflich.
«Pffft» entgegnet der Diplomat und schaut in die andere Richtung.
Ich merke wie sich meine Lippen zu einem Lächeln formen. Dieser elende Snob. Anne wirft mir einen warnenden Blick zu. Ich werfe auch ihr ein Lächeln zu. Dann verlässt die Kartoffel meinen Teller und fliegt auf den holen Resonanz Körper zu, welcher sich auf dem Anzug befindet. Die Armee des Diplomaten bewegen sich wie eine Viper. Aus dem linken Anzugsärmel gleitet ein Dolch und nagelt die Kartoffel auf die Planken des Schiffs.
«Pfft» sagt der Diplomat nochmal und will aufstehen.
«Wir werden beschossen!» die Stimme des Kapitäns überschlägt sich vor entsetzten und seine Augen treten aus den Augenhöhlen hervor.
Ist der Kerl nun durchgeknallt oder ein genialer Schauspieler? Oder hat ihn wie Anne in seiner Jugend eine Kartoffel zu viel erwischt. Verwirrt schaue ich ihn an. Ich bemerke wie die Zeit stillzustehen scheint, und dass ich mich offenbar intuitiv bei seinem Aufschrei mit Licht gefüllt habe. Ein glühender Feuerball schiesst auf uns zu. In der Ferne sehe ich die Silhouette eines schweren südländischen Linienschiffs. Aus den Augenwinkeln bemerke ich wie Anne, Olaf und Avarion ins Meer hineinspringen. Mit einem Aufschrei werfe ich mich auf den Diplomaten und katapultiere uns beide ebenfalls ins Meer hinein. Hinter mir spüre ich wie sich unser Schiff in ein flammen Inferno verwandelt. Der Diplomat verliert in meinen Armen sofort das Bewusstsein. Ich lasse Licht durch unsere Körper fliessen und versuche die Verbrennungen zu beheben. Verzweifelt schwimme ich in einer perfekten Rettungsschwimmer Pose, rücklings mit dem Diplomatem am Kinn gepackt, auf das nahe rettende Ufer zu. Es ist einfach zu weit weg. Die nassen Kleider ziehen uns nach unten. Doch wenn ich ihn zurücklasse, wird dieser Bastdard recht behalten, dass ich eine schlechte Agentin bin. Da sehe ich wie der beinahe volle Mond über uns aufgeht. Neue Kraft durchströmt meine Muskeln und wir schaffen es gerade noch so ans Ufer. Sofort beginne ich mit der im ersten Hilfe Kurs gelernten Reanimation Übung. Schon nach kurzer Zeit kommt der Diplomat wieder zu sich und erbricht einen Schwall Sehwasser.
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Anne, Olaf und Avarion gesellen sich in guter Verfassung zu uns.
«Wir sind die einzigen überlebenden Anne, ich habe den Strand extra nochmals abgesucht. « brummt Avarion.
Der Diplomat lächelt uns alle traurig an. Sein lächeln scheint dieses Mal sogar mich mit einzuschliessen. «Ich habe hier ein Geschenk für euch meine Freunde, für jeden ein Fläschchen bestes Arsen. «
«Ich habe mein eigenes stehts dabei. « meinen Olaf und Avarion wie im Chor ablehnend. Währenddessen stecken Anne und ich irritiert die Geschenke ein.
«Nun denn, wollen wir anstossen? « fragt der Diplomat mit einem schiefen grinsen.
«Warum sollten wir? « erkundigt sich Olaf in bemüht gleichmütigem Tonfall.
«Ein Goblin Späher hat uns gerade vor einer Minute beobachtet. Wir können ihn nicht mehr einholen. « der Diplomat zuckt die Achseln, als wäre damit alles erklärt.
«Und wenn schon» brummt Avarion « selbst wenn sie zahlenmässig überlegen sind. Ich spalte die ersten fünf mit meiner Axt, danach werden sie in Panik verfallen und ihre Anzahl wird bedeutungslos. «
Der Diplomat blickt ihn gereizt an. « Genau wegen dem Thema war ich in der Hauptstadt. Aber niemand will mir wirklich zuhören! In den Wäldern um Nebelbrücke gehen unnatürliche Dinge vor sich. Es sind hunderttausende Goblins hier versammelt und nicht nur eine kleine Gruppe. Auch zeigen sie nicht das typische feige verhalten, sondern eher das Verhalten von tollwütigen Hunden. Das bedeutet Nebelbrücke ist vielleicht dem Untergang geweiht, aber wir ganz sicher dem Tode. Sie werden uns in Stücke reissen, bevor wir den halben Weg zur Stadt geschaft haben. Es tut mir wirklich leid, aber so ist es nun mal. «
«Seid ihr ein Gläubiger Mann» fragt Anne den Diplomaten.
«Es hält sich in Grenzen. Ich fand persönlich die Lehren der Zwerge schon immer einleuchtender. Der Mond ist in erster Stelle ein leuchtender Himmelskörper. Aber natürlich könnte da auch noch mehr sein. Nun wir werden zumindest bald wissen, wie das Jenseits aussieht. « meint der Diplomat mit einem Anflug von Galgenhumor.
Offenbar hat der Diplomat meinen warnenden Blick nicht gesehen. So etwas Anne mitzuteilen, führt im schlechtesten Fall zu einem ihrer berüchtigten Wutanfälle und im besten zu einer langweiligen Litanei. Nach einem Blick auf ihr Gesicht erkenne ich, das heute das zweite der Fall sein wird. Ich ergebe mich in mein Schicksal und setzt mich neben die drei anderen auf den Strand.
Anne stellt sich vor uns hin und deutet leidenschaftlich gestikulierend auf den fast vollen Mond. «Im zweiten Kapitel der Mond Schriften steht geschrieben: Erst sehen bedeutet verstehen und greifen bedeutet begreifen.»
«Ich weiss, dass ihr magische Kräfte habt. Aber gegen diese Goblins wird dies schlicht nicht ausreichen.» unterbricht sie der Diplomat.
Ich setzte mich in einer bequemeren Haltung hin. Setze ein interessiertes Gesicht auf und döse innerlich vor mich hin. Von Annes sehr ausführlicher Antwort bekomme ich nur noch Fragmente mit.
Anne redet sich in Rage «Wir sind mehr als nur irgendwelche mutierten Supersoldate…… Rationalität ist ja gut und recht, aber da es gibt noch so viel mehr, mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als eure Schulweisheit zu träumen wagte….. der Mond…. Das Licht…. Mondschriften… Blablaba…. Erkennt mit eurem Herzen… wir werden Siegen oder dem Mond eine unvergessliche Show liefern…. «
Ich muss diesen rede Schwall unterbrechen und den Diplomaten aufmuntern. Ich schaue Richtung Mond und fühle wie das Licht meine Augen berührt. Diesen Trick habe ich erst vor wenigen Tagen gemeistert. Meine Augen sollten nun ebenfalls wie der Mond leuchten, ausserdem ist für mich die Nacht nun taghell.
Ich schlage dem Diplomaten kräftig auf die Schultern. «Meine Freundin Anne meint, glaube ich, dass wir schon auf euch aufpassen werden und falls wir es nicht schaffen nach Nebelbrücke durchzubrechen, immer noch genügend Zeit für Selbstmord durch Gift belieben sollte. «
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«Vermutlich genau so gut wie auf meine Katze, aber ja, das Gift läuft uns ja nicht davon. « der Diplomat zuckt mit den Achseln.
Anne malt eine Zeichnung mit einem herumliegenden Stock in den Strand hinein «Die Goblins sind vermutlich hier, hier und hier. Da hat es eine einsame Brücke. Falls wir es schaffen diese Brücke hinter uns zu zerstören, haben wir gute Chancen es bis nach Nebelbrücke zu schaffen. Olaf du kümmerst dich um die Pfeile der Goblins. Diplomat ihr bleibt zwischen mir und Avarion. Kara du bildest mit deinem magischen Blick und deinen Wurfsteinen die Vorhut «
Olaf rollt etwas aus, das wie ein riesiges Fischernetz aussieht. Avarion packt seine riesige Holzfäller Axt aus. Der Diplomat zieht ein kleines Wurfmesser aus seinem Ärmel und Anne zieht ihre beiden Schlagringe, die wie Halbmonde aussehen, an. Fischernetze und Holzfäller Äxte. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich vermisse den Schwan. Sie verkaufte vielleicht ihren Körper an alte Lustmolche aus der Unter Stadt, und ja sie war wahnsinniger als selbst Anne. Aber sie verstand, dass man als Agentin nicht wie ein heruntergekommener Bauer aussehen durfte.
Olaf fährt mit dem Netzt durch seine Hände. Blut spritzt auf.
Also auch noch ungeschickt. Wie kann man sich selbst so krass mit einem Netz schneiden. Der iq in meiner Umgebung scheint sich mal wieder dem Gefrierpunkt zu nähern.
Ich fülle meinen Beutel mit frischen Wurfsteinen vom Strand. Dabei packe ich vor allem diejenigen ein, welche mich an kleine Kartoffeln erinnern. Avarion kommt auf mich zu, dabei giesst er ein Klingengift über die Scheide seiner Axt.
Avarion spricht mich an «Ich sehe du wählst Steine mit Kartoffelform. Daraus schliesse ich, dass du vorhast viele Schädel zu zerschmettern. Du zielst immer auf den Kopf Kara, dies ist mir aufgefallen. Hast du schon mal darüber nachgedacht, auf den Bauch zu zielen? Bäuche sind leichter zu treffen. Wenn der Bauch aufgeschlitzt wird, und der getroffene nicht sofort Hilfe bekommt, läuft die Magenflüssigkeit in die Eingeweide und zerfrisst den Körper. Dieser Tod ist um einiges unangenehmer als ein sauberer Kopfschuss. « Er schaut mir mit seinen eiskalten Augen direkt ins Gesicht.
Ich weiche seinem Blick aus und schimpfe «Kopfschüsse sind die effizienteste und sicherste Art jemanden zu töten. Ausserdem habt ihr Anne nicht zugehört. Wir sind Mond Agenten und kämpfen im Namen des Triumphirats. Dies ist nicht der Weg des Mondes. Vergesst nicht Avarion, wer hier die Monster sind! «
«Pffff und ich dachte schon ihr seid vernünftiger als Anne. « grollt Avarion. Wir gehen zusammen zurück zur Gruppe.
«Was habt ihr beiden den besprochen? « fragt uns Anne.
«Avarion hat nur meine Treffsicherheit kritisiert. « meine ich.
«Ich bin mir nicht sicher, ob es jemanden in dieser oder einer anderen Welt mit Karas Treffsicherheit gibt, Avarion. Beim Werfen mit den Kartoffeln verdreht sie immer die Augen und verwendet ihre schwache Hand um eine Herausforderung zu haben. Unterschätzt sie bloss nicht. « meint Anne verwirrt.
Ich spüre wie sich meine Wangen röten. Zum Glück bin ich die einzige in dieser Gruppe mit dem magischen Blick.
Olafs Fischernetz scheint auf einmal zum Leben zu erwachen. Das Netz flattert nun über uns in einem nicht existieren Wind, fast wie ein Papierdrache. Olaf hält das Netz am Auswurfsseil und scheint irgendwie die Kontrolle darüber zu besitzen. Das Netz sprüht nun mit blauen Funken.
«Ich denke wir sollten nun aufbrechen und Fäuste verteilen. Kein Grund den Goblins noch mehr Zeit zu schenken. Kara führe uns zur Brücke und dann weiter nach Nebelbrücke. « meint Anne.
Endlich kann ich mich beweisen. Ich werde diese Gruppe zum Sieg führen. Ich deute mit meinem Zeigefinger Richtung Mond und schreie aus voller Kehle. « Die Situation mag aussichtslos erscheinen. Doch wir sind Agenten des Triumvirats. Wir sind die handverlesene super Elite aus der Elite der Triumphiratseinheiten. Lasst euch vom Schicksal leiten! Der Mond selbst soll in dieser denkwürdigen Nacht der Zeuge unseres Sieges oder unseres Todes werden. Denn für uns gibt es in dieser Nacht nur den Sieg oder den Tod. Für das Triumphirat! Für die Königin! «
«Für das Triumphirat! Für die Königin! « schreien nun auch die anderen.
Ich renne los der alten Händlerstrasse entlang. Die Händlerstrasse ist trotzt all der momentanen Krisen in einem tadellosen Zustand. Ich verringere das Tempo zu einem lockeren Dauerlauf. Der Weg ist noch weit und wir müssen unsere Kräfte gut einteilen, wenn wir die von Anne erwähnte Brücke und später die Stadt Nebelbrücke erreichen wollen. Dicht hinter mir befinden sich meine Kameraden. Über uns schwebt Olafs magisches Fischernetz.
Urplötzlich erklingt schrilles Wolfsgeschrei aus den die Händlerstrasse umgebenden Wäldern. Ein klang der mir bis ins Mark geht. Dies sind bestimmt keine Wölfe. Der Diplomat hat nicht gelogen. Es müssen tausende Goblins in unserer Nähe sein. Dann stimmt bestimmt auch die zweite Aussage, dass sie ihre typische Feigheit abgelegt haben und nun wie tollwütige Hunde nach unserem Leben trachten. Meine Finger gleiten unbewusst zum giftigen Geschenk des Diplomats und zucken dann wieder zurück. Neben mir höre ich Avarion mordlustig lachen. Nun, so wie es aussieht werden heute auf beiden Seiten keine Gefangen gemacht werden.
Ich drossle erneut das Tempo. Dank meiner Ausbildung weiss ich, dass Formationen und Disziplin in der Schlacht wichtiger sind als panisches Rennen. Das schrille heulen der «Wölfe» hat genau so schlagartig aufgehört, wie es begonnen hatte. Nach einem kurzen Moment der Stille, in der ich nur unsere Gruppe und mich rennen höre, ertönt ein brummen wie von einem Hornissenschwarm. Tausende von primitiven Pfeilen die abgeschossen werden, um uns zu töten. Ohne mit der Wimper zu zucken halte ich das Tempo. Auch als die ersten Pfeile an Olafs Fischernetzt blaue funken Schlagend abprallen. Den vereinzelten Pfeilen folgt bald ein wahrer Hagelschauern an Pfeilen. Doch keiner schafft es das Netzt zu durchbrechen.
Von irgendwo tönt ein primitives Horn. Der Pfeilhagel wird ersetzt durch ein Meer aus Flammen. Feuerpfeile und Feuerkugeln ihrer Schammanen. Ich beginne im Zickzack zu rennen. Links und rechts von uns schiessen Feuerfontänen in die Höhe. Dem Mond sei Dank werden wir nicht getroffen, doch die Druckwellen der Explosionen hätte mich mehr als einmal beinahe von den Füssen gefegt.
Ich kann die Brücke sehen, von der Anne gesprochen hat. Doch vor ihr haben hunderte Goblins einen Schildwall errichtet. Links und rechts von kann ich gewaltige Schatten durchs Unterholz auf uns zu stampfen sehen. Hobgoblins! Goblins die nach ihrer Teenagerzeit einfach vergessen haben mit dem Wachsen aufzuhören.
Das blaue leuchten um Olafs Netzt wird schnell schwächer. Auch Olaf selbst sieht Besorgnis erregend geschwächt aus. Olaf lässt mit einem Fingerschnippen sein Netz sich zusammenrollen und verstaut es im Laufen. Ich grinse hämisch. Es wird Zeit, dass nun auch wir unsere Zähne zeigen. Avarion dreht ein wenig nach rechts, Anne ein wenig nach links ab. Olaf, der Diplomat und ich rennen weiterhin frontal auf den Schildwal zu.
Bei so vielen Gegnern bin ich dazu gezwungen, zu einem auch für mich gefährlichen Trick zu greifen. Dieser wird Avarion gefallen. Ich lade meinen ersten Stein mit instabilem Mondlicht. Die falsche Dosis und der Stein wird in meiner Hand explodieren und mich zerfetzen. Dann werfe ich denn Stein Richtung Schildwall. Der Stein durchschlägt den Schädel des ersten Goblins. Dann spaltet sich der Stein in viele Fragmente, welche dutzende von Goblins verstümmeln. Diesem Stein folgen schnell 3 weitere. Wir durchbrechen den Schildwall. Anne hat mit ihren beiden leuchtenden Halbmondschlagringen und Avarion mit seiner Holzfälleraxt, die Hobgoblins regelrecht zerfetzt.
Wir rennen schnell über die Brücke.
«Ich sprenge die verdammte Brücke. « schreit Avarion. Seine Holzfälleraxt leuchtet auf vor innerem Mondlicht. Die Menge an Licht muss gewaltig sein. Dann schlägt er die Axt in die Brücke.
Nichts passiert.
«Die verdammte Brücke ist mit Zwergen Runen geschützt. « keucht Olaf heiser.
Tausende von Goblins strömen mittlerweile auf die Brücke zu.
«Wir können sie nicht im Kampf bezwingen, solang sie so unnatürlich mutig sind. Davonrennen geht auch nicht. Ich werde euch die nötige Zeit mit meinem Leben erkaufen. Geht jetzt. « Avarion nimmt gelassen seine Axt in die Hand und schlendert auf die Mitte der Brücke zu.
Ich versuche ihn zurück zu reissen. Doch Anne und Olaf ziehen mich weiter.
«Es ist der einzige Weg» brummt Olaf traurig.
Wir rennen weiter. Als wir uns nochmal umdrehen, sehen wir Avarion immer noch in der Mitte der Brücke stehen. Um ihn türmt sich ein Leichenberg von Goblins. Doch das Leuchten seiner Axt hat mittlerweile nachgelassen. Mit einem Schrei zieht er eine Ampulle aus seiner Jacke und trinkt sie mit einem Schluck lehr. Dann bricht er zuckend zusammen.
«Immerhin war sein Tod schnell, ehrenvoll und sauber. Ein würdiger Tod für einen Krieger wie ihn. « Annes stimme tönt seltsam belegt.
Durch den teuer erkauften Vorsprung gelingt es uns, die Goblins abzuhängen. Nach ein paar Stunden lockerem Dauerlauf befinden wir uns vor den gewaltigen Stadttoren des Stadtstaats Nebelbrücke.
Wir betreten die Stadt, nachdem wir uns bei den Torwächtern ausgewiesen haben. Der Diplomat führt uns zur Triumphiratsbotschaft und dann weiter zu seinen Gemächern. Jeder von uns bekommt sein eigenes Zimmer. Sie sind spartanisch eingerichtet, aber gemütlich und sauber. Wir nehmen uns alle einen Tag frei. Am nächsten Tag treffen wir uns wieder zum Mittagessen im privat Zimmer des Diplomats.
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- In Serial36 Chapters
An Unwavering Craftsman
Given the hereditary nature of classes, everyone expects Damien—the child of two high-tiered adventurers—to be granted a high-tier combat class of his own. Expectations are betrayed, however, when Damien finds himself instead saddled with a crafting class of the lowest possible tier: [Neophyte Tailor]. Left practically crippled compared to those with better classes, Damien wants to avoid becoming a pawn in the machinations of the nobility, desiring only to grind his level in peace while wondering why the usual rules of inheritance were broken. Was it his desire to excel by his own effort, rather than an unearned blessing from a god? Did the Five take offence at his opinions on the unfairness of hereditary classes? Or maybe it was something to do with the alien voice that intruded on his ceremony? A voice that offers great power, and freedom from the tyranny of the Five, but that never names its price. This story is litRPG-lite. While the class someone possesses controls most of their lives, people don't get dinged at for every level they gain, nor can they see their status without undergoing a special ritual. The MC has no romantic interest. Crafting is merely a way to game the system, and doesn't feature heavily in the story, aside from a few descriptions on how they're carrying out the system abuse. There is, on one unfortunate occasion, maths. The pace is quick. This was a participant in the Spring 2022 writathon. (i.e. it was posted as-written at high speed. I may give it another editing pass in the future.)
8 186 - In Serial24 Chapters
Heroic Age
When the First beam of light descended upon the earth and gave humans access to the Heroic Altar, a voice appeared in every humans mind across the world. “The realm is in peril and its people need your help, those that choose to step upon the path of the Hero need but enter and let your deeds go down in history” When the world received this message thousand rose to the challenge, and in exchange for facing the terrors of the universe, they were granted fantastical powers and abilities in the form of [Skills]. Years have past since the first Hero took up the cause and the world has never been the same for it. Heroes who were supposed to use their power for the good of the universe have set about abusing them for their own personal greed, whilst others tried to achieve too much, too quickly, and it cost them everything because of it. Now a boy who has had his past hidden from him will discover the truth behind a secret that had been kept from him all of his life, and in exchange… …the world will hate him for it Additional Tag: Taming, Bloodlines Note: I did not create nor do i own the picture that i am currently using for the cover of this book, it is a still image i found on the web shot within a popular netflix movie.
8 188 - In Serial15 Chapters
Cycle of the Tides
A young boy caught in the tides of time finds himself pursued by dark beings that seek his unique power for their own ends, and must break the cycle before he joins their ranks.
8 112 - In Serial212 Chapters
The Tamer is Repulsive
What works in a game does not always work as well in reality, a fact that a certain FDMMORPG (Full-Dive-Massively-Multiplayer-Online-Role-Playing-Game) player discovers when he is yanked from the game-world into another one. His unique set of in-game skills and traits, designed to help him get the most powerful monsters on his side, end up nearly causing his death. Escaping at the last moment, The Repulsive Tamer named Vaile goes on a grand adventure to see those Tamed Beings of his that exist in the New World, but he must be careful. After all, death is but a heartbeat away when you are the ugliest conceivable being to ‘civilized people’ and an absolute hunk to monsters. (WARNING! THIS NOVEL CONTAINS CONTENT THAT IS NOT SUITABLE FOR YOUNG READERS! IF YOU ARE UNDER 16-21 OR HAVE ISSUES WITH INTENSE DEPICTIONS OF CRUELTY AND/ OR OTHER NSFW CONTENT, THEN KNOW THAT YOU HAVE BEEN WARNED!) (There are acts and opinions in this novel that I do not condone. Read at your own peril and watch out for depictions of violence, cruelty, attempted snu-snu and more.) (I did not make the art.)
8 228 - In Serial49 Chapters
Maeve
"A King is not complete without his Queen."This is a story.A story that is far too unreal for anyone believe.A story that everyone should believe in.A story about love and death.A story so powerful that even the greatest and scariest leaders will kneel for it.A story about a woman and a man.A story of how a tiny mere human girl who made the werewolf King kneel in front of her because she shed a tear.This is not the fairytale that you thought you knewCOMPLETED
8 207 - In Serial41 Chapters
Classroom of the Elite: Unconfined Genius (Test Phase)
In this timeline, Ayanokouji Kiyotaka the masterpiece of the white room has escaped from the white room with the help of a few acquaintances from the government. In exchange, he will test himself against the so-called "elites" of Japan in the government-funded school of Tokyo Metropolitan Advanced Nurturing High School. While he is at school, the government will continue to investigate the disappearance of children and the facility the masterpiece grew up in, hoping to connect these cases to a particular person.Will Ayanokouji be able to prove himself against the most elites of the elite at his new school?Will the government connect the cases and finally find a culprit while taking down the white room?Find out in Classroom of the Elite: Unconfined Genius.Spoilers: This fanfic assumes you have read Classroom of the elite from volume 1-11.5 at the least.Classroom of the elite belongs to Kingugasa-Syougo sensei.I'm just a fan of his works writing this fanfic for fun.Word Counts:Prologue: 29,751 Words.Volume 1: 125,394 Words.
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