《Chroniken des Triumphirats Band 1 (Kartoffelherz und Suppenlicht) [Deutsch]》Das Herz aus Watte
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Kara
-----In der Steppe. Nebel-----
«Die Information habe ich! Der Preis dafür ist wahrlich niedrig! Entwendet heimlich für mich aus der Küche des Bürgermeisters, im Dorf Nordlingen in dem ihr Marcel getroffen habt, den Zucker. Dieser wird für die Herstellung von Zuckerwatteherzen benötigt.» Preist der Cervelat Mann seine Ware an, als wäre er mitten auf einem Jahrmarkt.
«Wir sind keine Diebe!» der Schwan sieht ihn mit grossen Augen an.
Ich merke wie meine Kopfschmerzen an den Schläfen wieder da sind. Dieser Nebel scheint schlecht für meine Körperspannung zu sein.
«Ihr müsst den Zucker ja nicht stehlen, ich werde anschliessend dafür sorgen, dass er wieder zurückgebracht wird. Ausserdem möchte ich nur demütigst darauf hinweisen, dass ihr mit euren aktuellen Fähigkeiten ohne meine Hilfe wohl eher weniger den Drachen erlegen könnt. Diese Information gebe ich gratis, sozusagen als treue Rabat.» meint der Cervelat Mann schmunzelnd.
Ich schüttle meinen Kopf. Ich lerne es wohl nie. Die Kopfschmerzen verstärken sich noch. «Ich möchte Agentin werden um Monster zu jagen, nicht um Zucker zu klauen. Da könnte ich ja gerade wieder im Kartoffelkeller arbeiten.»
Die Gebrüder Haselbach schauen sich kurz gegenseitig an. Lars meint dann mit seiner tiefen kräftigen Stimme, «wir akzeptieren den Handel.»
Ich sehe eine Bewegung aus den Augenwinkeln und werfe mich zur Seite. Ich schreie auf als der kurze Bolzen aus Gaul Haselbachs Armbrust in meiner Schulter einschlägt. Kreischend rolle ich mich ab. Keine Sekunde zu früh. Wo ich gerade noch war, höre ich Lars gewaltige Keule einschlagen. Ich komme wieder auf die Füsse und lasse kaltes Mondlicht in den Bolzen fliessen. Dann reisse ich den Bolzen aus der Schulter. Während die durch Licht aufgewärmte Spitze zischend aus meiner Schulter gleitet, spüre ich bereits wie die Wunde sich wieder schliesst. Ich nagle Lars Hand mit dem Bolzen an seiner Keule fest. Dann breche ich den Bolzen ab und ramme die Rückseite des Bolzens durch das Auge von Lars und mitten in den Hohlraum hinein, in denen sich bei normalen Leuten das Gehirn befindet. Der Schwan sticht mit ihrem Messer nach Gaul, der seinen toten Bruder sprachlos bestaunt. Gaul stirbt in einer Fontäne aus Blut, die sich auf den Schwan ergiesst. Der Schwan sinkt zitternd in die Knie und übergibt sich, während sie mit starrem Blick das Messer in ihrer Hand betrachtet.
Ich drehe mich um zum Cervelat Mann. «Ich fürchte, dieser Deal ist geplatzt. Aber ich würde gerne ein wenig Melisse The kaufen.»
Der Mann vor seinem grünlichen Feuer lächelte höflich und kramt in einem Sack rum. «Eure Kameraden abzuschlachten ist also kein Problem, doch ein wenig Zuckerwatte ist zu viel verlangt? Ihr Menschen bringt mich doch immer wieder zum Schmunzeln. Beseitigt das Chaos, welches Ihr angerichtet habt. Ich setzte in der zwischen Zeit den The auf, er geht aufs Haus!»
Chronist
Es stellte sich raus, dass die Dämonen im Dorf Nordlingen in Wahrheit Kinder waren. Schwaria und Kara stellten sich der Justiz und wurden freigesprochen. Dann machten sich die beiden auf, um zwei Tagesmärsche weiter im Norden, von Nordlingen ausgesehen, den Drachen zu erlegen.
Kara
-----Einige Tage später am Rande des Südlichen Nordgebirges, Abendsonne-----
«Da vorne am Fusse dieser Berge sehe ich eine Schenke. Bestimmt gibt es dort Informationen zum Drachen und heisse Kartoffelsuppe mit Melisse The», meine ich zum Schwan.
Schwaria: «Selbst vor diesem prächtigen Alpenmassiv, den romantischen Wäldern und dem glühenden Alpenrot kannst du wieder nur an Kartoffeln und The denken Kara? Ausserdem will ich Fleisch und Schnaps.»
Als wir die Schenke betreten zieht die Bekleidung des Schwans einige anzügliche und viele missbilligende Blicke auf sich. Schnell ziehe ich den Schwan an den Rand der Theke, die im eher dunkleren Bereich der Schenke liegt, und winke den Kellner zu uns. «Wir hätten gerne das Tagesmenü, ein Zimmer für die Nacht, eine Kanne Melisse The für meine Kollegin und ein Bier für mich, plus Informationen über den Drachenhort im Gebirge» meine ich und lege fünf Kupferstücke auf die Theke. Nach einem kurzen Moment der Besinnung lege ich weitere 5 Kupferstücke auf die Theke.
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Der Wirt nimmt das Geld und kommt einige Zeit später mit den Getränken und frischem Kartoffelsalat zu uns zurück. «Der Mann in der anderen Ecke der Theke, der wie ein Narr angezogen ist, weiss angeblich einiges über Drachen. Nehmt hier euren Zimmerschlüssel.»
«Die einzige Person, die wie ein Narr angezogen ist, sitzt neben mir», entgegne ich.
«Ich meinte den Gaukler dort drüben, der seine Berufskleidung trägt.» entgegnet der Wirt und geht hastig weiter.
Wir setzten uns zum Gaukler. Der Schwan schenkt dem Gaukler ein wenig The ein und holt sich selbst ein Bier aus der Küche. Ich lasse einen Silberthaler über den Tisch zum Gaukler hin rollen. Er steckt die Münze eifrig ein.
«Ja mit Drachen kenne ich mich aus werte Damen! Ich züchte 2 Meter lange Karotten gerade für einen Drachen. Wenn ihr einen Drachen erlegen wollt, würde ich deshalb zu möglichst grossen Karotten als Köder raten.» erklärt uns der gesprächige Gaukler.
«Welche Sorte von Karotte würde ihr den bevorzugen Meister Gaukler?» fragt der Schwan, während sie dem Gaukler einen schmachtenden Blick zuwirft.
«Der Name ist mir entfallen wehrte Lady. Es sind die tief orangen, welche für ihre extrem grosse Haltbarkeit bekannt sind. Diese versuche ich um das 10 fache grösser zu züchten für den Drachen.» meint der Gaukler ernsthaft.
Ich studiere die Mienen der beiden. Währenddessen trinke ich mein Bier und geniesse meinen Kartoffelsalat. Bei beiden ist keine Spur Ironie vorhanden. Der Mond weiss, ich habe jetzt lange genug versucht Lianas kuscheliges Verhalten zu imitieren. Anne hatte recht. Die Geschichte kann nur mit dem Schwert geschrieben werden. Eine harte Kartoffel war meiner persönlichen Meinung nach eh stets die beste Lösung. Mit einer weit ausholenden Bewegung werfe ich Kartoffelsalat nach dem Schwan und dem Gaukler, oder besser gesagt nach den beiden Narren. Beide schauen mich erstaunt an, weichen aber mit erstaunlich guten Reflexen aus und erwidern den Kartoffelbeschuss. Diverse Kartoffel verfehlen ihr Ziel und weitere Leute werden involviert.
«Zeig es diesem Flittchen» schreit ein älterer Bauer.
«Das ist ein freies Land» kreischt einer der Barden und zieht dem älteren Bauer seine Harfe über den Schädel.
Die Schenke versinkt im Tumult biss der Wirt mit ein paar kräftig gebauten Männern zurückkehrt und für Ruhe sorgt.
Kara
-----Einige Tage später am Rande des Südlichen Nordgebirges, Morgensonne-----
Zum Glück wusste am Ende niemand mehr, wer die Kneipenschlägerei ursprünglich ausgelöst hatte. Dennoch mussten wir dem Wirt 20 Kupfermünzen Schmerzensgeld bezahlen. Weitere 20 Kupfermünzen bezahlten wir einem Trapper, damit er uns zum nahen Drachenhort führt. Unsere Finanziellen Mittel neigen sich langsam dem Ende zu. Doch das Ende unserer Reise rückt auf die eine oder andere Art offensichtlich auch näher. Unser Führer bleibt gerade vor einer hohen kahlen Felswand stehen. Darin ist eine unauffällige aber riesige Türe angebracht.
Der Trapper wendet sich zu dem Schwan und mir um und meint «dies ist der Eingang zum Drachenhort, weiter gehe ich auch für 2000 Gold nicht.»
Ich und der Schwan nähern uns vorsichtig der mächtigen Felswand mit der massiven Türe. Ich drücke vorsichtig dagegen. Sie öffnet sich mit einem leisen knarren um ein paar Millimeter. Ich kann unser Glück kaum fassen! Jetzt müssen wir uns dem Drachen nur noch unbemerkt nähern. Ich kann den Sieg schon fast spüren. Mein Hinterkopf kribbelt. Wir werden ja sehen, ob dieser mächtige Drache einem mit Mondlicht gefüllten Dolch ins Auge standhalten kann. Eine ganze Armee sei nötig, pah. Wir beide schaffen das auch so. Wir werden sein wie Schatten in einer mondlosen Nacht, ach was, wie Schatten in einer Höhle.
«Bam Baam baaaaaaaam»
Ich bekomme beinahe einen Herzinfarkt. Ich drehe mich um und sehe wie der Schwan mit dem Knauf ihres Dolches gegen das gewaltige Tor hämmert. «Was im Namen des Mondes machst du da? Siehst du, das hast du jetzt vom Alkoholkonsum. Du hast den Verstand verloren! Wir sind erledigt!» zische ich.
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«Beruhige dich! Ich habe nur höflich geklopft. Man sieht, dass du keine gute Kinderstube genossen hast.» Der Schwan schlägt die Hand vor den Mund und sieht mich entsetzt an, «das tut mir leid Kara! Ich habe nicht mehr daran gedacht, dass du Waise bist. Es tut mir wirklich leid.»
«DAS ist mir egal. Aber wir müssen jetzt entweder rein und die Sache durchziehen, oder davonrennen! Bei allen mondverlassenen Kreaturen, ich werde wirklich noch verrückt» fluche ich.
«Was für eine Sache?» meint der Schwan.
«Was für eine Sache?» meint eine Stimme wie donnergrollen hinter der Türe.
Die Türe öffnet sich. Dahinter steht ein Drache. Er hat etwa die Grösse eines Bauernherrenhauses und ist komplett rot. Bis auf die Augen, diese leuchten orange.
Was würde Anne in so einem Moment machen. Hmm eine improvisierte Ablenkung oder Täuschung. Was würde Liana machen? Hmm eine freundliche Geste… Ich räuspere mich kurz und versuche möglichst entspannt zu wirken. Ich nehme eine Karotte aus dem Rucksack. Wenn man nicht gegen den Wahnsinn gewinnen kann, dann vielleicht mit ihm! Ich mache eine galante Verbeugung und strecke die Karotte dem Drachen hin. «Dies hier ist der Schwan. Sie bezeichnet sich gerne als der aufsteigende Stern am Firmament des Agententums. Mein Name ist Kara. Wir wohnen beide in der Hauptstadt und haben gehört, dass du seit neuem hier wohnst. Das macht uns ja praktisch zu Nachbarn meinte ich zu meiner Kollegin. So haben wir beschlossen, dich hier persönlich willkommen zu heissen werter hmmmm Drache.»
Der rote Drache scheint bemüht zu sein möglichst leise zu sprechen, dennoch jagt mir seine Stimme eine Gänsehaut über den Rücken. Unterbewusst lockere ich meinen Langschwertdolch ein wenig. «Ich mag Karotten eigentlich nicht besonders. Aber trotzdem vielen Dank. Es ist wahr, vor gerade mal hundert Jahren bin ich aus der Region von Mist Bridge hierhergezogen. Es freut mich, dass die Nachbarschaft hier so freundlich ist. Kommt doch herein, ich mache uns einen Melisse The. Menschen nenne mich meistens einfach den roten Drachen.»
Ich bemerke wie ich den Drachen mit offener Kinnlade anstarre, als wir die Höhle betreten und die Türe sich wieder hinter uns schliesst. Wenn man nicht gegen den Wahnsinn gewinnen kann, dann vielleicht mit ihm! Ich bin ein verdammtes Genie. Neben mir höre ich den Schwan flüstern: «Nicht schon wieder verdammter Melisse The, aber als Gast darf man sich ja nicht beschweren.»
Meine gute Laune endet schlagartig, als wir dem mit rotem Marmor ausgelegtem Flur folgen. Dort liegen die Disziplinlinge. Die Soldatentruppe, die ebenfalls versucht die Agentenprüfung abzulegen. Genauer gesagt, was von ihnen noch übrig ist. Ihre Überreste sind verkohlt und einige davon zerfetzt oder seltsam deformiert. Ich spüre wie mir ein wenig schlecht wird. «Ein Melisse The ist wirklich eine gute Sache roter Drache. Dies versuche ich meiner Kollegin hier auch immer wieder zu erklären, doch sie ist leider auf dem besten Wege eine Alkoholikerin zu werden.» meine ich mit gespielt fröhlicher Stimme.
Der Schwan neben mir sieht aus, als könne er jederzeit zusammenbrechen. «Ich mag The eben nicht wirklich Kara wihihhi hahahhuhu.» krächzt der Schwan.
Der rote Drachen geleitet uns in eine gewaltige Höhle. Darin hat es neben einem gewaltigen Liegeteppich für den Drachen auch ein paar Stühle für uns neben einem gewaltigen Kessel über einem Feuer, welcher nach Melisse duftet. Weiter hinten in der Höhle steht eine Art Waage, die perfekt horizontal ausbalanciert ist. Die eine Seite ist leer, auf der anderen Seite liegt eine kleine Wattekugel. Unter der leeren Schale brennt ein zweites gewaltiges Feuer.
«Ich überlege mir noch ein passendes Geschenk für euch beide, aber zuerst müsst ihr traditionsgemäss die Drachenprüfung bestehen.» brummt der Drache.
Mir ahnt Schreckliches, darum frage ich »was für eine Prüfung denn?»
«Nun,» meint der rote Drache in prahlerischen Tonfall eines Volksschullehrers «ihr stellt euch beide zusammen in die leere Schale der Waage. Sind eure Herzen schwerer als die Wattekugel, dann fallt ihr in das Feuer darunter, ansonsten könnt ihr wieder raus und wir trinken gemütlich den The.»
Ich konzentriere mich auf das Licht des Kronleuchters und beginne eine Sonnenmeditation. Was soll ich nur tun? Liana würde sagen eine freundliche Geste. Anne vermutlich das irgendwann der Moment gekommen ist Fäuste zu verteilen. Soll ich wieder versuchen mit, statt gegen den Wahnsinn zu gewinnen? Nein, dies hat mich eher weiter in den Schlamassel reingeritten. Zeit das Wissen aus der Ausbildung zu verwenden.
Kampfkundebuch Band 2 Kapitel 2, Kampf in einer ausweglosen Situation ohne Flucht oder Verhandlungsmöglichkeiten gegen einen übermächtigen Gegner. Schritt eins, Möglichkeiten den Gegner zu besiegen analysieren.
Nun die einzige Schwachstelle bei diesem Ungeheuer scheinen die leuchtenden Augen zu sein. Den Drachen blenden mit einem Wurfmesser? Nein, der Drache könnte ausweichen und auch ein geblendeter Drache würde uns beide in dieser Höhle problemlos töten. Ich muss also auf den Kopf des Drachen steigen, meinen guten alten Langschwertdolch mit so viel Mondlicht wie möglich füllen, und dann mit aller Kraft zustechen.
Schritt 2, die Ausführung präzisieren. Der Drache ist zu gross um einfach so auf seinen Kopf zu springen. Ich brauche eine Ablenkung und eine erhöhte Position. Die Waage! Der Schwan ist schwerer als ich. Wenn die Waage runter ins Feuer fällt, kann ich über den Balken der Waage, wie über eine Wippe, zum Kronleuchter an der Decke springen und mich von dort zum Kopf des roten Drachen rüber schwingen. Doch was wird dann aus dem Schwan? Anne würde bestimmt sagen, das Leben sei hart, Opfer müssen gebracht werden. Liana würde behaupten, dass kein Kämpfer zurückgelassen wird. Nein, trotz ihrem liederlichen Charakter bin ich immer noch ihre Anführerin. Ich werde die Hälfte des verbleibenden Lichts in mir auf den Schwan übertragen, um den Feuerschaden zu mindern und die andere verbleibende Hälfte in den Dolch. Ist dieser Plan gut? Nein, er ist schlecht, sehr sehr schlecht.
Schritt 3, ist der gefasste Plan der einzige Plan? Ja. Indem fall den Plan durchführen. Anmerkung des Handbuchs, verzweifelte Situationen erfordern oft verzweifelte Massnahmen.
«Kommst du jetzt auch Kara oder starrst du noch länger ins Leere, huhu Erde an Kara.» Die Stimme des Schwans holt mich raus aus der Meditation. Sie ist bereits auf eine Art Leiter neben der leeren Schale gestiegen und winkt mich freudig zu sich. Offenbar kann sie es kaum erwarten mit mir in die Schale zu springen und verbrannt zu werden. So hart und gefährlich kann das Leben im Rotlicht Milieu nicht sein, wenn jemand mit fehlendem Selbsterhaltungstrieb wie der Schwan dort so lange überleben konnte.
«Ich bin schon unterwegs!» meine ich mit so viel Fröhlichkeit in der Stimme wie möglich.
«Du musst keine Angst haben Kara. Hättest du dem Drachen zugehört, dann wüsstest du, dass wir nichts zu befürchten haben. Nur Menschen welche aus Sicht der Drachen verdorben oder gefährlich für das Licht sind enden im Feuer.» meint der Schwan vergnügt.
Wir springen in die Schale.
Die Achse der Waage knarrt, bewegt sich aber nicht. Beim Mond, wenn 100 Jahre für einen Drachen eine kurze Zeitspanne ist……. Bedeutet das vermutlich, dass diese Waage uralt und eingerostet ist. Ich werde doch noch durch den Wahnsinn gewinnen! Ich lache schallend und steige wieder aus der Schale zusammen mit dem Schan. Der Drache sieht mich seltsam.
«Du musst entschuldigen werter roter Drache, meine Freundin hat manchmal einen seltsamen Humor. Ich bin sicher, dass sie nicht respektlos gegenüber dieser wichtigen alten Drachentradition sein wollte.» meint der Schwan und sieht mich streng an.
«Ich hoffe wir konnten mit dieser Vorstellung dein Herz gewinnen Drache…. Wahahahah hihihi. Nein, ohne Witz wir sind hier um es abzuholen muhahahah.» ich kann mich nicht mehr halten und rolle lachend vor dem verwirrten roten Drachen am Boden der Höhle herum.
«Ach Herzen habe ich genug» der Drache öffnet mit einer seiner scharfen Krallen seinen Brustkorb. Darin sieht man mehrere Herzen in goldenem Licht leuchten. Er reicht uns eines der Herzen. Die Wunde zischt ein wenig und leuchtet grell, dann ist sie wieder verschlossen. «Aber in erster Linie scheint ihr etwas Melisse Tee nötig zu haben, kommt setzt euch ans Feuer. Der Tee ist jeden Augenblick fertig.» meint der rote Drache mit einer donnernden Stimme, die vermutlich freundlich klingen sollte.
Kara
-----Einige Tage später im Thronsaal der Hauptstadt des Triumphirats---
Ich stehe im prächtigen Thronsaal von Henrietta im grünen Waldläuferkleid, welches Henrietta mir zum letzten Geburtstag geschenkt hatte. In der Mitte des Saals sitzt Henrietta in einer adligen Kleidung, welche vermutlich mehr Federn beinhaltet als sie Haare auf den Zähnen hat, auf dem silbrigen Thron. Neben ihr stehen zwei alte Männer. Besser gesagt zwei Legenden. Zu ihrer linken steht Fritz in bequemer Jogging Kleidung, das Oberhaupt der Mondkirche und Verwalter der berüchtigten Folterkeller des Triumphirats. Zu ihrer rechten steht Bismarck in einer einfachen aber pedantisch ordentlichen Armee Uniform, der oberste General der Armee.
Henrietta erhebt ihre durch Magie verstärkte Stimme: «Geliebtes Volk heute ist ein Tag der Trauer aber auch ein feierlicher Tag. Es tut mir leid verkünden zu müssen, dass die von Bismarck ausgesuchten Rekruten beim Versuch die Prüfung zu absolvieren den ultimativen Preis bezahlten. Zwei Personen aus der Gruppe der spontan Eingetragenen wurde von ihren eigenen Kameraden wegen Verrates am Triumphirats hingerichtet. Dafür freut es mich umso mehr zu verkünden, dass alle anderen Teilnehmer die Prüfung erfolgreich absolviert haben. Dafür wurden zwei unterschiedliche Methoden gewählt.»
Henrietta zeigt auf einen der Gecken und auf mich und denn Schwan. Ich spüre wie unsere Stimmen magisch verstärkt werden.
Der Gecke: «Wir entschlossen uns den Sieg mit Hilfe unseres Verstandes zu erringen. Da der Auftrag nur war, etwas abzuliefern, dass wie ein Drachenherz aussieht, haben wir ein perfektes Imitat im Akademikerviertel zusammengebastelt und abgegeben.»
Die Zuschauer applaudieren Frenetisch.
Ich: «Wir haben uns zuerst auf unsere Kampfkraft und unsere Schläue verlassen, doch dann lief es mehr und mehr darauf hinaus, dass ich Leute mit harten Kartoffeln beglückt habe und wir uns dem Wahnsinn hingegeben haben. Melisse Tee und Gespräche im Nebel waren auf eine verrückte Art und Weise auch ein grosser Bestandteil unseres Vorgehens.»
Drückende Stille breitet sich im Saal aus.
Henrietta kann ein Lachen nicht unterdrücken, nimmt allerdings sofort wieder eine perfekte Pose ein als sie den missbilligenden Blick von Bismarck sieht.
Schwan : «Was meine Freundin…» der Schwan bezeichnet mich also als Freundin. Dies macht mich auf eine seltsame Art ganz sentimental. Ich gebe mir einen Ruck und lasse mir nichts anmerken.
Der Schwan fährt fort « glaube ich zu sagen versuchte, ist das wir am Anfang auch versucht haben durch unseren Verstand zu siegen. Doch dann haben wir gemerkt, dass wir unser Folles Potential nur entfalten können, wenn wir auch bereit sind hart zu arbeiten und unsere Herzen zu vereinen und von ihnen führen zu lassen. Auf diese Art konnten wir ein echtes Herz eines riesigen roten Drachens in den Besitz des Triumphirates bringen.»
Der Applaus der Menge ist ohrenbetäubend.
Fritz lächelt uns verschmitzt zu und meint ohne verstärkte Stimme: «Herzlich willkommen bei den Agenten Kara und Schwaria. Das war eine ausgezeichnete Rede Schwaria, da hat sich deine Weiterbildung in der Kunst wahrlich gelohnt. Wobei ich sagen muss, dass was Kara erzählt hat, beschreibt einen typischen Arbeitstag eines Agenten eigentlich recht gut.»
Ich verdrehe die Augen, jetzt wird die Arbeit im Milieu schon als Kunst bezeichnet und das von einem Priester. Ich muss plötzlich wie ein Idiot lächeln, als hätte mich eine Kartoffel am Kopf getroffen. Er ist ja auch kein gewöhnlicher Priester, sondern der legendäre Fritz und wir werden fortan mit ihm persönlich zusammenarbeiten. Wir haben es tatsächlich geschafft!! Ich drehe mich um und umarme den Schwa.. Schwaria meine ich.
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